Solarcampus - Effizienz gewinnt!

Laufende und geplante Aktivitäten

Erstellung von Energieausweisen

In den zurückliegenden Semestern wurden bereits für den Großteil der Universitätsgebäude Energieausweise erstellt. Darüber hinaus werden für eine Reihe weiterer Gebäude, für die aufgrund der vorhandenen Zählerstrukturen Verbrauchsausweise nicht möglich sind, Bedarfsausweise nach DIN V 18599 angefertigt. Grundlage für die rechnerische Bewertung ist die umfassende Erfassung und Analyse der Gebäudehülle und Anlagentechnik durch die Studierenden.

 

Analyse ausgewählter Großverbraucher

Momentan werden für zwei große Technikgebäude umfangreiche Verbrauchsanalysen durchgeführt. Vordergründiges Ziel ist die Aufschlüsselung und Zuordnung des elektrischen Energieverbrauchs sowie die Plausibilisierung der Grundlast.

Dazu werden zum einen zahlreiche Messungen durchgeführt, daneben finden Vor-Ort-Begehungen und Nutzerbefragungen statt. Darauf aufbauend werden mit Hilfe von Benchmarks mögliche Einsparpotenziale ermittelt und kritische Bereiche identifiziert. Dies dient wiederum als Grundlage für die Ausarbeitung von Effizienzmaßnahmen.

Bei der Mensa liegt der Schwerpunkt der Untersuchungen auf dem Warmwasserbereitungssystem. Momentan wird ein Konzept zur Einbindung eines solarthermischen Systems ausgearbeitet, dass im Zuge des anstehenden Erweiterungsbaus auch umgesetzt werden soll.

 

Entwicklung eines Monitoring-Konzepts

Zurzeit ist die Konzeptionierung eines Energiemonitoring-Systems in Vorbereitung, mit dem insbesondere die anstehenden Neubauten auf dem Campus Nord ausgerüstet werden sollen. Zusätzlich werden die Möglichkeiten zur Integration der Bestandsgebäude in das System überprüft.
Ziel ist es, eine verursachergerechte Zuordnung des Energieverbrauchs vorzunehmen zu können und somit die grundlegende Voraussetzung für das interne Energiecontrolling und die Entwicklung interner Anreizsysteme zu schaffen.

 

Identifizierung von Finanzierungsmodellen

Mittelfristig ist vorgesehen, alternative Finanzierungsmodelle für Energieeinsparmaßnahmen abseits des Hochschulhaushaltes zu identifizieren und zu entwickeln. Als Vorbild dient hierbei insbesondere das bereits im Rahmen des Photovoltaik-Projekts umgesetzte Bürgercontracting-Modell. Eine entsprechende Umsetzung wäre zum jetzigen Zeitpunkt einzigartig innerhalb der deutschen Hochschullandschaft.

 


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