Solarcampus - Effizienz gewinnt!

solarcampus - Energieeffizienz an der Universität Kassel

solarcampus heißt das Projektstudium an der Universität Kassel, das Ende 2005 ins Leben gerufen wurde. In der ersten Phase vom Wintersemester 2005/06 bis zum Sommersemester 2007 wurden auf drei Gebäuden der Universität Photovoltaik-Anlagen zur klimafreundlichen Stromerzeugung mit einer Gesamtleistung von 66 kWp realisiert.  Das Projekt konnte mit der Installtion der Anlagenüberwachung Ende 2007 zum Abschluss gebracht werden. Inhaltlich wird das Projektstudium nun unter dem Thema Energieeffizienz an der Universität Kassel fortgeführt.

Das Team von solarcampus hat sich das Ziel gesetzt, den Energieverbrauch im Gebäudebestand der Universität Kassel – ohne Komforteinbußen und Nutzungseinschränkungen – nachhaltig zu reduzieren. Zum einen gilt es, dadurch den steigenden Energiekosten der letzten Jahre entgegenzuwirken und den Hochschulhaushalt zu entlasten. Zum anderen führt dies zugleich zu einer  Verbesserung der CO2-Bilanz der Universität Kassel und trägt somit zur Stärkung des Umweltprofils der Universität Kassel bei.

Momentan gehen wir davon aus, dass die Einsparpotenziale in der Größenordnung von 10% bis 20% des aktuellen Energieverbrauchs liegen, für einzelne Gebäude sicherlich auch deutlich darüber. Die Herausforderungen für das Projekt-Team sind allerdings immens:

  • Der Gebäudebestand der Universität Kassel zählt insgesamt rund 85 Gebäude mit einer Nettogrundfläche von insgesamt 300.000m² - verteilt auf 9 Liegenschaften im Kasseler Stadtgebiet und der Ortschaft Witzenhausen.

  • Der Energieverbrauch der Gebäude der Universität Kassel liegt in der Größenordnung einer Kleinstadt mit über 7.500 Einwohnern.

  • Die Gebäude sind hinsichtlich Größe und Baualter sowie Gebäudenutzung und damit verbundenen Anforderungen an die Gebäudetechnik sehr heterogen.

Da solarcampus als Lehrveranstaltung konzipiert ist, erfolgen die Arbeiten semesterweise mit klar abgegrenzten Aufgabenstellungen. Die Studierenden arbeiten hierbei interdisziplinär und weitgehend selbstständig in verschiedenen Arbeitsgruppen zusammen. Im Rahmen regelmäßiger Projekttreffen werden die Erfahrungen ausgetauscht sowie Zwischenergebnisse und Probleme diskutiert.

 

© Universität Kassel

 



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