Solarcampus - Effizienz gewinnt!

Projektziele

1. Identifizierung und Quantifizierung der an der Hochschule vorhandenen Energieeinsparpotenziale

Im ersten Schritt erfolgte eine energetische Bestandsaufnahme sämtlicher Hochschulliegenschaften der Universität Kassel. Hierfür wurden die vorhandenen Energieverbrauchsdaten der letzten Jahre analysiert und die Gebäude hinsichtlich ihrer energetischen Effizient mit Hilfe von Benchmarks verglichen und bewertet. Dieses Ziel wurde im Rahmen der Grobanalyse bereits überwiegend erreicht.
Eine weitergehende Zielsetzung ist es, die Energieeinsparpotenziale detailliert nach Nutzungsbereichen (Lehre, Forschung, Verwaltung) und Verwendungszwecken (Heizung, Klimatisierung, Beleuchtung, Lüftung, Arbeitshilfen, etc.) aufzuzeigen.

2. Erarbeitung geeigneter Maßnahmen zur Energieeinsparung

Auf Grundlage der Bestandsaufnahme sollen Energieeinsparmaßnahmen konzipiert werden. Dies beinhaltet zum einen nicht- und geringinvestive Maßnahmen, die in erster Line auf eine bedarfsgerechte Steuerung und Regelung der anlagentechnischen Komponenten abzielen.Darüber hinaus gilt es, geeignete investive Maßnahmen in Bau- und Anlagentechnik zu identifizieren und einer wirtschaftlichen Bewertung zu unterziehen. Hierbei sind insbesondere die Instandhaltungsplanung und das Baustrukturkonzept der Universität Kassel im Blick zu behalten. Der aktuelle Stand der Untersuchungen wird unter Ergebnisse präsentiert.

3. Entwicklung von Energiecontrolling-Strukturen in der Hochschulverwaltung

Die Anforderungen an ein zielgerichtetes und kontinuierliches Energiemanagement sind in den letzten Jahren erheblich gestiegen. Das Fundament hierfür bildet ein umfassendes Energiecontrolling. Grundlage des Monitorings ist die bisherige Zählerstruktur, welche jedoch bislang nicht immer den Anforderungen von modernen Energiecontrolling-Strukturen genügt.
In Rahmen weiterer Untersuchungen ist vorgesehen, ein entsprechendes Controlling-System zu entwickeln und zu erproben. Dies soll zum einen in den umfangreichen Neubauvorhaben, die in den kommenden Jahren anstehen, zum Einsatz kommen, aber insbesondere auch in die Bestandsbauten der Universität Kassel integriert werden.

 



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